Campus der Universität des Saarlandes

Auftraggeber
Universität des Saarlandes
Referat 5, Zentrale Beschaffung 652, Postfach 15 11 50
66041 Saarbrücken

Zeitraum
04/2012 – 07/2013

Leistungen
Bebauungsplan im regulären Verfahren (nach §9 BauGB)
Umweltbericht (nach §2a BauGB)
saP – spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (nach §44 Abs.5 BNatSchG)
Antrag auf Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet

Größe
61,6 ha

Ziele und Anlass der Planung
Grundlage für die Festsetzungen des Bebauungsplanes war der Masterplan der Universität, der ursprünglich im Jahr 2001 aus einem städtebaulichen Planverfahren hervorgegangen war und an dem mehrere interdisziplinär besetzte Planerteams beteiligt waren. Der Masterplan begrenzt den Campus im Wesentlichen auf ein durch einen umlaufenden Rundweg begrenztes Oval, das die bisherigen und künftigen Entwicklungen umfasst. Ergänzend dazu gibt es ausgehend vom Oval zwei externe Entwicklungsachsen, die ebenfalls planerisch mit erfasst werden sollen. Das ist zum einen der Bereich Stuhlsatzenhausweg, an dem sich bereits einige universitätsnahe Institute angesiedelt haben und zum anderen der Bereich der bestehenden Parkdecks entlang des Meerwiesertalweges.

Ziel der Planung war die Sicherung der bestehenden Nutzungen und baulichen Anlagen auf dem Campus und im Bereich des Stuhlsatzenhausweges. Darüber hinaus sollten die künftige städtebauliche Entwicklung des Areals gesteuert und die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür sichergestellt werden. Zusätzlich handelte es sich bei dem Bebauungsplan um einen Angebotsbebauungsplan, der künftige Bau- und Entwicklungsmaßnahmen regelt, ohne auf konkrete Bauvorhaben abzuzielen.

Obwohl der Bereich des Campus der Universität des Saarlandes bereits seit Jahrzehnten bebaut und intensiv baulich genutzt worden war, lag er inmitten des Landschaftsschutzgebietes (LSG) „St. Johanner Stadtwald“. Zur Klärung der rechtlichen Situation wurde deswegen, dem Bestand und der geplanten Nutzung entsprechend, ebenfalls ein Antrag auf Ausgliederung aus dem LSG von Seiten der agstaUmwelt vorbereitet.

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