Energie- und Ressourcenzentrum Ensdorf

Auftraggeber
VSE AG
Heinrich-Böcking-Straße 10
66121 Saarbrücken

Zeitraum
seit 04/2016

Leistungen
Standortkonzeption (Machbarkeitsstudie)
Flächennutzungsplan-Teiländerung
Bebauungsplan im Parallelverfahren
Gemeinsamer Umweltbericht einschließlich Artenschutz- und Maßnahmenkonzept
Landschaftspflegerische Begleitplanung (Gewässerbau Schwalbach)

Größe
77ha

Ziele und Anlass der Planung
Die agstaUMWELT GmbH betreut bereits seit einigen Jahren die VSE AG bei Entwicklungen am Kraftwerkstandort Ensdorf. Nachdem am Standort kein neues Kraftwerk errichtet wurde und die Stromproduktion zwischenzeitlich eingestellt ist, wurde die Entwicklung des Industrie-, Energie- und Ressourcenzentrums Ensdorf projektiert.

Die agstaUMWELT GmbH wurde von der VSE AG neben der Bauleitplanung für das neue Energie- und Ressourcenzentrum auch mit der Planung und Überwachung der Freianlagenplanung am Standort Ensdorf beauftragt.

Bei der VSE AG handelt es sich um ein öffentliches und regionales Energieversorgungsunternehmen, an welchem das Saarland, Landkreise sowie Städte und Gemeinden des Saarlandes beteiligt sind. Bei Ausschreiben hat die VSE AG daher die Grundsätze des öffentlichen Vergaberechtes zu beachten.

Das Gebiet liegt direkt an der Saar, so dass bei der gesamten Planung die Auswirkungen des Hochwasserschutzes zu beachten waren. Hinzu kommt, dass das Gelände von einem Gewässerlauf zerschnitten wird, welcher im Zuge der Erschließung verlegt wird. Die landschaftspflegerische Begleitplanung sowie die Freianlagenplanung für die Bachverlegung sind ebenfalls Teil unserer Aufgaben.

Aufgabe war es, insbesondere das durch die Bebauung des rd. 70 ha großen Geländes entstehende Oberflächenwasser zu sammeln und soweit wie möglich im Sinne des Wasser-, Boden- und Biotopschutzes vor Ort zu Versickerung zu bringen. Die hierfür notwendigen Grünflächen wurden so geplant und umgesetzt, dass diese auch als Kompensationsmaßnahmen anerkannt werden.

Der neue Gewässerverlauf quert ein angrenzendes Naturschutzgebiet, wobei damit die dort vorhandenen Strukturen zukünftig häufiger überflutet werden und damit die ursprünglichen Biotopstrukturen gestärkt werden.

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